Unter unserer neuen Rubrik "Kommentar" finden Sie Meinungsbeiträge zu bestimmten Themen, bei denen der Autor namentlich genannt wird. Dies soll die Entwicklung in Hüttlingen weiter anregen.
19.01.2011


26.01.2010
Temperaturen auf der Erde: 25 Jahre rauf, seit 9 Jahren runter, wie geht es weiter?
Klimaveränderungen hat es schon immer gegeben. Im Mittelalter erfreuten sich die Menschen an einer kleinen Warmzeit und zwischen 1500 und 1850 litten sie an den kalten Temperaturen, eine kleine Eiszeit, in welcher die Alpengletscher entstanden, die vorher noch gar nicht da waren.
Diskussionen über solche Veränderungen hat es schon immer gegeben, so auch jetzt. Deswegen soll hier nur eine kurze Temperaturbetrachtung wiedergegeben werden, ohne auf die Frage Klimaveränderung durch C02 oder durch die Sonne näher einzugehen.
Die Temperaturen über die letzten 35 Jahre betrachtet ergeben für Deutschland und für den Ostalbkreis einen Anstieg der Jahresmittelwerte von 1976 bis zum Jahre 2000 um 1,5 Grad. Seit dem Jahr 2000 gehen die Temperaturen jedoch weltweit zurück. Und zwar um 0,7 Grad bei uns. Für das erste Jahrzehnt dieses neuen Jahrtausends hatten die "Treibhäusler" mit ihren Computermodellen jedoch einen weiteren Anstieg prophezeit, aber keine Temperatur-Abnahme.
Rein rechnerisch ist das ein Temperaturüberschuss von 0,8 Grad in 35 Jahren. Tatsächlich ist der Temperaturüberschuss etwas geringer, da man den Wärmeinseleffekt der Bebauung davon abziehen müsste.
Wenn nun ausschließlich wir Menschen und die Treibhausgase für die Erwärmung bis zum Jahre 2000 schuld wären, dann müssten wir eigentlich auch an der beginnenden Abkühlung schuldig sein.
Doch wie werden sich die Temperaturen nun weiter entwickeln? In Deutschland vertuschen einige Klimaforscher, die Umweltverbände und der größte Teil der Medien derzeit immer noch die seit 9 Jahren andauernde Abkühlung, während in anderen Ländern längst heftige Diskussionen unter Wissenschaftlern entbrannt sind und Meinungen revidiert wurden, vor allem auch deswegen, weil seit November 2009 bekannt wurde, dass Klimaforscher Daten und Berichte gefälscht haben, („Climategate-Skandal“ in Suchmaschine eingeben), damit man weiterhin dem Mensch die Schuld an der Erwärmung geben kann.
Eine erneute Bewegung in die Diskussion dürfte nun die im Januar 2010 veröffentlichte Stellungnahme des US amerikanischen Klimainstutes in Colorado bringen:
Das "National US snow and ice data center" in Colorado hatte einst ab 2013, das wäre in drei Jahren, eisfreie Pole vorhergesagt: Am 10. Jan. 2010 hat das Klimainstitut seine neue Meinung veröffentlicht und um 180 Grad gewandelt. Das US Klimacenter behauptet nun glatt das Gegenteil einer Temperaturerhöhung. Sie sagen in 20 bis 30 Jahren eine kleine Eiszeit voraus. Zitat: „The mini ice age starts here. ...The bitter winter afflicting much of the Northern Hemisphere is only the start of a global trend towards cooler weather that is likely to last for 20 or 30 years, say some of the world’s most eminent climate scientists....". Das Institut gibt nun auch erstmals zu, dass das Eis am Nordpol in den letzten 2 Jahren bereits um 26% zugenommen hat.
Wenn sich die Erde nun tatsächlich abkühlen sollte, dann werden Energiesparmaßnahmen, Wärmedämmung, alternative Energien und neue Heizungen mit einem höheren Wirkungsgrad umso wichtiger. Mich hat es eh schon immer gewundert, warum unsere Politiker von einer Hitzekatastrophe reden und die verordneten Maßnahmen eigentlich gegen die Kälte gerichtet sind. Die kleine Eiszeit war die eigentliche Klimakatastrophe für die Menschen in Mitteleuropa.
Was auch immer die Zukunft und das Klima für uns bereit halten mag, wir von der Bürgerliste werden uns weiterhin für den Umwelt- und Naturschutz in unserer Heimatgemeinde engagieren.
Josef Kowatsch
29.11.2009
Zuerst einmal herzlichen Dank an den Gemeinderat (früher und heute), dass er sich die Zeit genommen hat bzw. nimmt, sich die Probleme der Bürger anzuhören.
Das Problem der zunehmenden Verkehrsbelastung ist nicht nur für Hüttlingen ein Problem, sondern - so nehme ich an - für fast alle Gemeinden und es wird in Zukunft eines der zentralen Probleme einer Gemeinde bleiben.
Deshalb wollten wir, die Karl-Keßler-Realschule, zur Lösung des Problems unseren Teil beitragen. Wenn man wichtige Entscheidungen zu fällen hat, dann sollte man das auf Grund von eindeutigen Fakten tun, dann kann man später auch viel besser die getroffenen Maßnahmen begründen und dann sehen auch die Bürger, „dass man keine Steuergelder so aus einem bloßen Bauchgefühl heraus verschwendet“.
Dies war mit ein wesentlicher Grund dafür, dass wir von uns aus angeboten haben, die Zählung auch auf eine wesentlich breitere Grundlage zu stellen, d.h. nicht nur im Dorfzentrum zu zählen, sondern flächendeckend im ganzen Gemeindegebiet.
Wir hatten insgesamt 5 Q-Stellen, d.h. Stellen, an denen der Verkehrsdurchfluss gemessen wurde: bei der Straubenmühle, beim HG-Markt in den Heiligenwiesen, bei Bolzenweiler, beim Industriegebiet (Richtung Goldshöfe) und im Dorfzentrum bei der Kirche. Dazu hatten wir noch 12 K-Punkte, d.h. Knotenpunkte, wo auch die Verteilung des Verkehrsaufkommens dokumentiert wurde, d.h. wie viele Fahrzeuge in welche Richtung abbiegen, so dass man auch den innerörtlichen Verkehrsfluss genauer beurteilen kann.
Und damit man mit früheren Zählungen besser vergleichen kann, waren die Zählpunkte so gelegt, dass sie mit den früheren Zählpunkten übereinstimmten. Es wurde hauptsächlich von 06.00-bis 10.00 Uhr und von 15.00 -19.00 Uhr gezählt, also während der wichtigen Hauptverkehrszeiten. Darüber hinaus gab es auch Punkte, wo von 06.00 Uhr durchgehend bis 20.00 Uhr gezählt wurde (Bsp. Dorfbrunnen) oder von 06.00 Uhr bis 14.00 Uhr (Fußgänger/Dorfmitte), was für den geplanten Kreisel bestimmt wichtig sein wird. Des weiteren haben wir nicht nur die Fahrzeuge gezählt, sondern auch eine Typisierung nach Verkehrsteilnehmern (Radfahrer, Pkw, Lkw, Lkw mit Anhänger, landwirtschaftl. Fahrzeuge usw.) vorgenommen, so dass man aus der Zählung auch weitere Schlüsse ziehen kann. Das Ingenieurbüro Fuchs und Partner (H.Zorn) hat uns hierfür sehr detailliert ausgearbeitete Pläne geliefert.
Nach der Zählung, die übrigens auch auf einen Dienstag gelegt wurde wie die letzte Zählung, sahen wir unsere Schüler ca. eine Woche lang nicht, da sie alle in Betrieben waren(BORS-Praktikum). Kommende Woche haben wir die Schüler wieder zur Verfügung und können so evtl. Ungereimtheiten auf Zählzetteln direkt mit den betreffenden Zählern klären, damit alle Daten einwandfrei sind, bevor wir sie dann anschließend dem Ingenieurbüro zur Auswertung übergeben.
Auch bei der graphischen Auswertung/Darstellung werden wir das Ingenieurbüro, soweit es uns möglich ist, unterstützen. Ein besonderer Dank gilt hier meinem Kollegen Thomas Brunnhuber, der sich sehr in dieses Projekt eingebracht hat. So konnte ich mich etwas zurückhalten, was mir recht war, da man mir als Anwohner der Bachstraße sonst evtl. Befangenheit vorwerfen könnte. Für unsere Schüler war die Verkehrszählung ein Gewinn, auch wenn sie vielleicht am Anfang gestöhnt haben, weil manche sehr früh aufstehen mussten (04.30 Uhr), denn sie erkannten, wie wichtig solch eine Verkehrszählung für eine Gemeinde (für etliche sogar für ihre Gemeinde) ist.
Ich hoffe, dass von den Ergebnissen dieser Verkehrszählung der Gemeinderat und durch dessen Entscheidungen dann die Gemeinde und somit alle Bürger Hüttlingens profitieren werden.
Viele Grüße
R.-D.Mack